Abgerundetes Rechteck: Vaihinger Streuobst - Initiative

 

 



 


Neues Streuobstprojekt in Vaihingen

 

Gemeinsam haben NABU, BUND, Imker, Landwirte und Obst- und Gartenbauvereine aus Vaihingen im Jahr 2010 ein Projekt auf den Weg gebracht, das sie mit Hilfe der Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in die Tat umsetzen konnten - ein Apfelschorle, das mit dem NABU Qualitätszeichen für Streuobstprodukte ausgezeichnet ist.

 

Qualitätszeichen

 

Die ausgewählten Lieferanten müssen hierfür die folgenden Kriterien erfüllen:

 

Nutzung der Streuobstwiese ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel

 

Angeliefertes Streuobst ausschließlich von Obstbaum-Hochstämmen

 

Hochstamm-Obstbäume aller Obstsorten müssen im Falle der Rodung nachgepflanzt werden

 

Unser primäres Ziel dabei ist es, unsere heimischen Streuobstbestände in einem möglichst naturnahen Zustand zu erhalten.

Erstes Treffen


Am 10.Mai 2010 hat sich die Streuobst-Initiative zum ersten mal getroffen. Die Teilnehmer waren:
Thomas Fritz (Firma Ensinger Mineralheilquellen)
Wolfgang Grau, Manfred Pott, Dr. Markus Rösler,
Rolf Sauter (NABU)
Gerhard Haffner, Waldemar Lukhaub (Bezirks- Imkerverein)
Susanne Häuser-Essig (BUND)
Michael Schweyher (Obst- und Gartenbauverein)
Eberhard Zucker (Kreisbauernverband)

In dieser Runde wurden
hauptsächlich die Kriterien für die Auswahl der Lieferanten (generell gelten die die Kriterien des NABU-Qualitätszeichens für Streuobstprodukte), die maximale Anliefermenge für diesen sogenannten "Probelauf".  Die Firma Ensinger wird ein eigenes Flaschenetikett entwerfen und das Schorle wird voraussichtlich zu 60% aus Streuobstsaft und zu 40% aus Mineralwasser bestehen.

Bis zum ersten Anlieferungstag gab es also eine Menge zu tun.


Auswahl der Obst-Anlieferer


Die Anlieferer wurden zur Kontrolle ihrer Flächen von unserer "Kontrollgruppe" kontaktiert. Zur Kontrolle gehörte das Einzeichnen der Apfelbäume, getrennt nach Hochstämmen und Nicht-Hochstämmen und von Hochstamm-Obstbäumen anderer Obstarten (wichtig wegen Nachpflanzgebot für Hochstämme). Die Frucht- und  Blattproben wurden unangekündigt von einigen anlieferern gezogen und wie erwartet vom Institut Piorr als "sauber" festgestellt.


Werbung für das neue Streuobst-Schorle

Die Marketing-Abteilung  der Firma Ensinger lief  auf Hochtouren. Werbe-Flyer und das Flaschen-Etikett wurden entworfen und vorgestellt.

Flyer


Vereine und Getränkehändler wurden kontaktiert, um Verkaufsstellen für das Schorle zu erhalten. Sogar auf der NABU-Pressekonferenz in Berlin zum Vogel des Jahres ist unser Streuobst-Schorle vorgestellt worden.  

 

Ankündigung in der Vaihinger Kreiszeitung (VKZ):

  

20 Euro für 100 kg Streuobst: Landwirtschaft, Naturschutz, Imker und Obst- und Gartenbauvereine gemeinsam im Boot


Ein auch bundesweit betrachtet vorbildliches Projekt wird im schwäbischen Vaihingen/Enz im Oktober 2010 starten. 20 Euro pro Doppelzentner ist der garantierte Preis, der an rund ein Dutzend ausgewählte Anlieferer und 2011 dann in einen größeren Kreis von Anlieferern für ihr Streuobst ausgezahlt wird. Das Obst muss zu 100 Prozent von Hochstamm-Apfelbäumen stammen. Die Nutzung der Streuobstwiese erfolgt ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel (Pestizide oder Düngemittel). Hochstamm-Obstbäume aller Obstarten müssen im Falle der Rodung nachgepflanzt werden. Für 2010 erwarten die Initiatoren 12 - 15 Tonnen Streuobst, also rund 10.000 Liter Saft und damit deutlich über 15.000 Liter Streuobst-Schorle.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BUND, Imkern, Landwirtschaft, NABU, Obst- und Gartenbauvereine haben es ausgeheckt und bei der Firma Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH einen kompetenten und engagierten Partner gefunden, der mit einem neuen Streuobst-Apfelschorle auf den Markt gehen wird: "Wir haben von allen Anlieferern Flurstückskarten erhalten und die Flurstücke einzeln kontrolliert. Das gehört zum Projekt dazu, das nach Richtlinien des Landwirtschaftsministeriums förderfähig ist", so Susanne Häuser-Essig vom BUND, Gerhard Haffner von den Imkern und Manfred Pott vom NABU. "Wir wissen daher bei jedem Anlieferer, wie viele Apfel-Hochstämme in welchem Zustand er besitzt." Von drei der Anlieferern wurden schon im Juli unangekündigt Blatt- und Fruchtproben entnommen, die vom Institut Piorr in Neulußheim auf Pestizide untersucht wurde. "Wie zu erhoffen und zu erwarten, gab es keine Pestizidnachweise. Das ist wichtig sowohl aus Naturschutzsicht wie aus Verbrauchersicht", betonen Häuser-Essig, Haffner und Pott.

Ausgezeichnet wird das Streuobst-Apfelschorle mit dem NABU-Qualitätszeichen für Streuobstprodukte. Die Verbindungen zum NABU-Bundesverband stellte Markus Rösler her. Er ist seit 1992 Sprecher des NABU-Bundesfachausschuss (BFA) Streuobst und hatte die Idee für diese Kooperation, ist also quasi "Spiritus rector" des Projektes. "Ich freue mich jetzt schon auf die förmliche Übergabe des Lizenzvertrages an Thomas Fritz von Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH im Oktober: er war für uns von Anfang an ein entscheidender Partner bei der Umsetzung", so Rösler.

Nach Berechnungen des NABU-BFA Streuobst führen 20 Euro/ dz zu einer Rentabilität für Landwirte und andere Streuobstwiesenbewirtschafter, die attraktiv genug ist, wieder neue Hochstamm-Obstbäume zu pflanzen und die alten Bäume zu pflegen. Daher unterstützte auch der Kreisbauernvorsitzende Eberhard Zucker das Projekt von Beginn an.

Für 2011 ist die deutliche Ausweitung des Projektes geplant. "Wenn alles gut läuft, sammeln wir 2011 bereits rund 40 Tonnen Streuobst und ermöglichen damit die Produktion von 50.000 Liter Streuobst-Schorle", so Dietmar Staiber vom Obst- und Gartenbauverein Vaihingen. "Daher benötigen wir für 2011 zahlreiche weitere Anlieferer von Streuobst. Wir freuen wir uns über die Unterstützung von allen Vereinen und Einrichtungen im Raum Vaihingen, die wie beispielsweise die Landfrauen in Ensingen bereit sind, das Streuobst-Schorle bei Veranstaltungen zu verkaufen. Die 0,5-Liter Glasflasche wird ca. 10 Cent teurer sein als bisher - das ist der Beitrag der Verbraucher für Heimatschutz, Naturschutz und faire Preise."

Die Initiaroren sich einig darin, dass die Verbraucher nach der erbitterten Debatte um den Milchpreis von mindestens 40 Cent je Liter Milch beim Verbraucher angekommen ist: "Faire Preise sind für alle landwirtschaftlichen Produkte erforderlich, damit die Betriebe überhaupt überleben können. Das ist der entscheidende Beitrag, um unsere vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten und die vielen Menschen zu unterstützen, die gewerblich oder auch in ihrer Freizeit aktive Landschaftspflege betreiben. Die Streuobst- Aufpreisvermarktung unterstützt die Erhaltung von Kultur- und Naturerbe, indem sie ökonomische Erfordernisse und ökologische Erkenntnisse zusammenführt."

14.09.2010

 


Am 16. Oktober war Anlieferungstag

 

Anlieferung

 

Hierzu der Artikel in der VKZ vom 18.10.2010:

 

Beschreibung: Gartenrotschwanz wirbt für Apfelschorle


Bittenfelder und Brettacher, Gewürzluike und Glockenapfel, Rheinischer Krummstiel  und Goldparmäne, alle purzeln sie auf dem Förderband zum Container. Am Samstagnachmittag ist an der BayWa-Obstannahmestelle in der Hans-Krieg-Straße Hochbetrieb. Im Minutentakt kommen die Anlieferer und karren den Ertrag ihrer Streuobstwiesen auf die Waage.Es ist besonderes Obst, für das es auch besonderes Geld gibt. In Vaihingenhaben sich Obst- und Gartenbauvereine, Imker, der Naturschutzbund, der Bund für Umwelt- und Naturschutz, Landfrauen, Bauern und der Albverein zusammengeschlossen und eine "fruchtbare" Kooperation mit der Firma Ensinger Mineralheilquellen begonnen. Vom Unternehmen erhalten die Streuobstbewirtschafter 20 Euro pro 100 Kilogramm - rund das Doppelte des üblichen Preises.

Dafür gibt es eine Streuobst-Apfelschorle von Ensinger, mit der alle Beteiligten für faire Preise und Naturschutz werben. Die Vermarktung erfolgt über den Getränkefachhandel und bei Dorf- und Vereinsfesten. Ausgezeichnet ist das Projekt mit dem NABU-Qualitätszeichen für Streuobstprodukte.

Beschreibung: Aussortieren der Äpfel

Die 18 Anlieferer aus Vaihingen und den Stadtteilen, Oberriexingen und Sachsenheim brachten am Samstagnachmittag rund 19 Tonnen Äpfel zur Annahmestelle. 14 000 Liter Saft beziehungsweise 27 000 Liter Apfelschorle werden aus dieser Menge entstehen. 3800 Euro werden bezahlt. Und dieses Jahr wurde erst der Anfang gemacht. "Das Projekt soll noch viel größer werden", sagt Initiator Dr. Markus Rösler aus Ensingen.

Das Obst vom Samstag muss zu 100 Prozent von Hochstamm- Apfelbäumen stammen. Die Nutzung der Streuobstwiese erfolgt ohne einsatz synthetischer Behandlungsmittel (Pestizide oder Düngemittel). Hochstamm-Obstbäume aller Obstarten müsssen im Falle der Rodung nachgepflanzt werden.

Ehrenamtliche Mitarbeiter von BUND, Imkern, Landwirtschaft, NABU, Obst- und Gartenbauvereinen haben das bundesweit beachtliche Prijekt ausgeheckt und bei der Firma Ensinger Mineralheilquellen einen kompetenten und engagierten Partner gefunden, der mit einer neuen Apfelschorle auf den Markt gehen wird.

"Wir haben von allen Anlieferen Flurstückkarten erhalten und die Flurstücke einzeln kontrolliert. Das gehört zum Projekt dazu, das nach Richtlinien des Landwirtschaftsministeriums förderfähig ist", so Susanne Häuser-Essig vom BUND, Gerhard Haffner von den Imkern und Manfred Pott vom NABU. "Wir wissen daher von jedem Anlieferer, wieviele Apfel-Hochstämme in welchem Zustand er besitzt." Von drei der Anlieferern wurden schon im Juli unangekündigt Blatt- und Fruchtproben entnommen, die vom Institut Piorr in Neulußheim auf Pestizide untersucht wurden. "Wie zu erhoffen und zu erwarten, gab es keine Pestizidnachweise. Das ist wichtig, sowohl aus Naturschutzsicht wie aus Verbrauchersicht", betonen Häuser-Essig, Haffner und Pott.

Ausgezeichnet wird das Streuobst-Apfelschorle mit dem NABU- Qualitätszeichen für Streuobstprodukte. Die Verbindungen zum NABU- Bundesverband stellte Markus Rösler her. Er ist seit 1992 Sprecher des NABU-Bundesfachausschuss (BFA) Streuobst und hatte die Idee für diese Koorperation, ist also "Spiritus rector" des Projektes.

Nach Berechnungendes BFA Streuobst führen 20 Euro je Doppelzentner zu einer Rentabilität für Landwirte und andere Streuobstwiesen- bewirtschaftler, die attraktiv genug ist, wieder neue Hochstamm- Obstbäume zu pflanzen und die alten Bäume zu pflegen. Daher unterstützte auch der Kreisbauernvorsitzende Eberhard Zucker das Projekt von Beginn an.

Für 2011 ist die deutliche Ausweitung des Projektes geplant. "Wenn alles gut läuft, sammeln wir 2011 bereits rund 50 Tonnen Streuobst und ermöglichen damit die Produktion von über 50 000 Liter Streuobst- Schorle.", so Rösler "daher benötigen wir für 2011 zahlreiche weitere Anlieferer von Streuobst. Wir freuen uns über die Unterstützung von allen Vereinen und Einrichtungen im Raum Vaihingen, die wie beispielsweise die Landfrauen in Ensingen bereit sind, das Streuobst-Schorle bei Veranstaltungen zu verkaufen. Die 0,5-Liter-Glasflasche wird rund 10 Cent teurer sein als bisher - das ist der Beitrag der Verbraucher für Naturschutz und faire Preise.

Beschreibung: Gruppenbild


18.10.2010  Uwe Bögel



 Am 23. November erscheint die Erfolgsmeldung:

Das Vaihinger Streuobstschorle ist da

Das Qualitätszeichen vom NABU auf dem etikett des neuen Getränks


Ensingen (sr). Jetzt geht's beim Schorle um die Wurst. Wird der Verbraucher das neue Apfelsaftgetränk kaufen? In der Flasche schlummert ein Mix aus Ensinger Mineralwasser und einem besonderen Saft. Der kommt von ausgewählten Streuobstwiesen aus Vaihingen und Umgebung. Profitieren soll auch die Natur.

 Ungeheuerliches wird bei der offiziellen Einführung des neuen Apfelsaftschorles gemunkelt. Ob denn Dr. Markus Rösler vielleicht sogar Apfelsaft durch die Adern fließe, so das Gerücht. Denn der Ensinger ließ es sich auch an seinem Geburtstag nicht nehmen, für den Schutz der heimischen Streuobstwiesen zu werben.

Gestern konnte Rösler bei Ensinger Mineral-Heilquellen kräftig die Werbetrommel für den Lebensraum Streuobstwiese rühren. Der frisch 49-Jährige ist seit 18 Jahren beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) Sprecher des Bundesfachausschusses Streuobst. Weit über 5 000 Tier- und Pflanzenarten und mehr als 3 000 Obstsorten können sich auf einer Streuobstwiese tummeln. Somit besitze eine solche Fläche in West- und Mitteleuropa die höchste Bedeutung in Sachen Artenvielfalt

Ohne Pflege geht allerdings dieser einzigartige Lebensraum verloren. Damit sich die Bewirtschaftung einer Streuobstwiese wieder lohnt, wird nun mit einer sogenannten Aufpreisvermarktung gegengesteuert.

Hierbei wird den Erzeugern, die ihre Äpfel anliefern, ein Preis von 20 Euro pro Doppelzentner garantiert. Allerdings müssen für dieses Geld auch genau definierte NABU-Kriterien erfüllt werden. Beispielsweise darf kein Einsatz synthetischer Behandlungsmittel stattfinden. Pflanze und Saft wird durch ein externes Institut untersucht. Bei den Bäumen dürfen nur Hochstämme mitmischen. Außerdem besteht ein Nachpflanzgebot, sollte ein Apfelbaum gerodet werden müssen.

"Das Vaihinger Streuobst-Apfelschorle passt zu 100 Prozent zu unserer Philosophie, natürliche und regionale Produkte von höchster Qualität anzubieten", sagt Thomas Fritz, geschäftsführender Gesellschafter bei Ensinger. Fritz zeigt sich "überrascht und überwältigt" von der Netzwerkenergie der ehrenamtlichen Organisatoren. Auch Markus Rösler lobt seine Mitstreiter in höchsten Tönen. Mit im Boot sind unter anderem die Bauern, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Imker, der NABU sowie der Obst- und Gartenbauverein Vaihingen. Die Landfrauen und der Schwäbische Albverein sind ebenfalls mit von der Partie. Nun wird sich zeigen, ob "das Produkt eine Chance hat", wie Ensinger-Chef Fritz es formuliert. Rund zehn Cent wird die Halbliterflasche zertifiziertes Apfelsaft-Schorle teurer sein als das "herkömmliche" Produkt. Wobei die Entwicklung auf dem Weltmarkt dem Pilotprojekt unter die Arme greift. Dort, sagt Geschäftsführer Fritz, steigen nämlich die Apfelsaftpreise. Dadurch könnte die Preisdifferenz deutlich dahinschmelzen.

Dass Erzeugung und Vermarktung bei diesem neuen Getränk in der Region stattfindet, lässt bei Thomas Fritz Freude aufkommen - und sogar Visionen wachsen. Zwar keltere Ensinger den Saft noch nicht selbst. Wenn die Sache jedoch gut läuft, könnte angedacht werden, "letztendlich alles an einem Ort zu verarbeiten", so Fritz.

Von den bisher 17 Erzeugern, die auch aus Eberdingen kommen, "ist jeder Hochstamm bekannt", sagt NABU-Mann Rösler. 19 Tonnen zertifiziertes Streuobst konnten bei diesem Probelauf verarbeitet werden. Die Abfüllung sei "innerhalb einer Stunde" erledigt gewesen, so Thomas Fritz, der nach oben doch einiges an Luft zum Ausbau des Projektes sieht.


Markus Rösler (links) und Thomas Fritz bei der Präsentation des Vaihinger Schorles

Markus Rösler (links) und Thomas Fritz bei der Präsentation des Vaihinger Schorles


Bei der Ensingerin Susanne Häuser-Essig vom BUND laufen die Anmeldungen ein. Sie hat schon weitere 13 potenzielle Apfellieferanten notiert. Wenn alle Kriterien erfüllt werden, könnten auch sie mit Ensinger einen Vertrag abschließen, dessen Grundlage die Einhaltung der NABU-Vorgaben sind. Schafft es der Apfelsaft schließlich in die Halbliterflasche, darf sich das Getränk mit dem NABU-Qualitätszeichen für Streuobstwiesen schmücken. Die Sortenvielfalt des Saftes schenke zudem dem Gaumen ein besonderes Geschmackserlebnis, lässt Thomas Fritz die Zuhörer noch wissen.

Diese sind derweil eifrig am Testen, Schorle-Sorten mit mehr Saftanteil werden dabei zum Vergleich herangezogen. Gerhard Haffner vom Bezirks-Imkerverein Vaihingen, erfreut über das neue Produkt: "Des isch spritziger!" Den Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2011, wird's freuen, wenn's schmeckt. Er ist einer, der die Baumhöhlen in den Hochstämmen braucht und schätzt.

Informationen im Internet unter www.streuobst.de und www.ensinger.de 

23.11.2010 Sabine Rücker